Hinter kalten Nebelschwaden,
behangenen Wäldern,
steigen aus dem Feuchtdunkel
der Eisnacht die Purpurstrahlen
einer Samtsonne empor.
Durch die verschlafenen Zweige
der Geisterbäume
flüstern sie sich
zu einem Lichtertanz
am Sternenhimmel.
Das rotgoldene Glitzerspiel
im Frühmorgentau
weckt das Lächeln der Sonnenengel,
die sich auf die Reise
zu einem neuen Glückstag machen.
Wenn es so frech
sich aus einem
Mundwinkel stiehlt
und liebevoll, wie es ist
einen Hauch
von Wärme versprüht.
Welches Herz
ließe sich nicht erweichen,
wer würde wohl grimmig
ein Geschenk ablehnen können,
dass die Sonne selbst
ihm schickt?
Muss nicht selbst
der Verbittertste
dem unschuldigen Blick erliegen
und sich eingestehen,
dass man einem Lächeln
nicht böse sein kann?