Ich brauche nicht fliehen
an all jenen Grenzen
dieser Zeit,
denn während ich mich
ihnen nähere
werden ihre Ränder
so regenbogenfarben weich.
Ich brauche auch nicht fliehen
vor all jenen Schatten,
die doch meine Freunde sind
und nicht mein Feind,
denn so manches Wesen unbemerkt
ganz leise und so still
im Schatten eines Baumes weint.
Ich brauche nicht zu fliehen
vor all jenen Dingen,
die ich manches Mal auch nicht versteh,
weil ich einfach durch mein Augenleuchten
auf so ganz wundersame Weise
manche fremden Welten
ganz vertraut im Inneren sehe.
Ich brauche auch nicht fliehen,
wenn dein Blick mich laut verlacht,
weil er dort, wo er dann weilt
ganz andere,
eigene Sinnerfahrungen macht.
So brauche ich nicht fliehen
in eine Welt fernab der Zeit,
weil hier mein Augenblick
durch alle Welten
bis zur Ewigkeit hin reicht.
Zeitenwende
Wer hat den Mut
sein Leben immer
wieder und erneut
zu hinterfragen.
Wer hat den Mut
das Neue zu erkunden
herzvertrauend
sich hinein zu wagen.
Wer hat den Mut
sein wahres Licht
und seine Träume
in die Welt zu tragen.
Wer hat den Mut
zu einem Wir
auch wirklich
Ja- zu sagen.